Mit 'Soziales' getaggte Einträge

Ideen und Vorschläge zur kurz- und langfristigen Nutzung des Militärareals in Schlanders

… bei aktiver Bürgerbeteiligung und umfassender Transparenz

1. Vorbemerkungen: Der Übergang des 4 ha. großen Militärareals an das Land ist eine einmalige Chance für Schlanders. Dieses große Areal in der Nähe des Bahnhofes, im Zentrum der Gemeinde Schlanders zwischen den Fraktionen Kortsch, Schlanders und Göflan, bietet die Möglichkeit, kurz- und langfristig zu planen und dabei die Bevölkerung aktiv zu beteiligen, um für die Gemeinde und die ganze Bezirksgemeinschaft zu Ergebnissen zu kommen, welche den Wünschen breiter Bevölkerungskreise entsprechen und für die Zukunft von großem Nutzen sein können.

Dieser Prozess könnte zu einem Modell von aktiver Bürgerbeteiligung bei der kurz- und langfristigen Gestaltung und Umsetzung eines Raumkonzeptes in der Gemeinde werden. Das kann aber nur funktionieren, wenn man dieses Vorhaben langsam, gründlich, großräumig und langfristig angeht, einen vielschichtigen Diskussionsprozess auslöst und nicht den Fehler macht, die nächstliegenden Hauruck-Nutzungen umzusetzen und sich damit längerfristig angemessene, also nachhaltige Lösungen verbaut.

2.  Zehn grundsätzliche Fragen: Weiterlesen ‘Ideen und Vorschläge zur kurz- und langfristigen Nutzung des Militärareals in Schlanders’

Überall wird gespart, nur bei den öffentlichen Managern nicht!

Das Thema ist zu eklatant, um nicht auch ohne Gemeinde- oder Bezirksbezug aufgegriffen zu werden: Während unser aller Gehälter eingefroren sind, die Tarifverträge seit Jahren abgelaufen und nicht einmal ein mickriger Inflationsausgleich gewährt wird, streichen so manche Führungskräfte von öffentlichen Gesellschaften Gehaltserhöhungen ein, die ein durchschnittliches Monatsgehalt um ein Vielfaches übersteigen. Was leisten diese Personen, um eine solche Ungleichbehandlung zu verdienen? Diese Frage wird auch vom Artikel von Christoph Franceschini in der heutigen Ausgabe der Tageszeitung (Nr. 222) nicht beantwortet: Weiterlesen ‘Überall wird gespart, nur bei den öffentlichen Managern nicht!’

Reiches Land, arme Leut’ ?!

Die Grünen haben auf ihrer Sommerklausur am vergangenen Samstag die Themenschwerpunkte für das kommende Jahr festgesetzt. Dabei beschloss man, unter anderem auch auf mein Plädoyer hin, den sozialen Aspekten RECHT AUF ARBEIT, STEUERGERECHTIGKEIT und SOZIALE SICHERUNG einen besonderen Stellenwert einzuräumen.

In einer Arbeitsgruppe mit dem Landessekretär der  SGK/UIL Christian Troger, dem Fraktionsprecher der Grünen Bürgerliste Brixen und ehem. Vorsitzenden des Dachverbandes für Natur- und Umweltschutz Roman Zanon, Robert Hochgruber (ebenfalls GBL Brixen und ehem. Vorsitzender der Initiativgruppe für eine lebendigere Kirche) sowie dem Landtagsabgeordneten Riccardo dello Sbarba haben wir soziale Kernbereiche definiert, die in nächster Zeit durch gezielte Aktionen angegangen werden sollen.

Die ARBEIT ist auch in Südtirol ein nicht mehr selbstverständliches Gut, Die Arbeitslosigkeit hat im Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise 3,3% erreicht – ein bisher nie dagewesener Wert. Zudem wurden im abgelaufenen Jahr von den 237.000 Beschäftigten im Lande an die 90.000 gekündigt und wieder eingestellt, was auf sog. prekäre, also instabile Arbeitsformen schließen lässt.

Arbeit auf Abruf, Leiharbeit, befristete Verträge bringen den Arbeitgebern v. a. finanzielle Vorteile und Flexibilität. Den Erwerbstätigen entgeht dadurch aber ein Teil der Sozialabgaben, der für Pension und Abfertigung fehlen wird, zudem fehlen ihnen diverse Sicherheiten, die ein festes Angestelltenverhältnis bietet. Nicht zu wissen, ob man im kommenden Monat noch eine Arbeit haben wird, erschwert die Lebens- und Familienplanung und größere Investitionen wie Haus- oder Wohnungskauf, selbst der Erwerb eines Autos können nicht getätigt werden. Mangelnde Stellengarantie bei Mutterschaft ist der Familienplanung ebenfalls abträglich. Diese Erwerbstätigen sind in jeder Hinsicht Arbeiter 2. Klasse, nicht zuletzt meist auch was die Entlohnung betrifft.
Wir setzen uns für eine Stabilisierung dieser Arbeitsplätze ein, d. h. für eine Umwandlung in fixe Arbeitsverhältnisse mit allen Garantien eines Lohnabhängigen.

Eine GERECHTERE VERTEILUNG DER STEUERLAST ist angesichts der großen Einkommens- und Vermögensunterschiede dringend vonnöten. Die Gruppe der Lohnabhängigen muss für den Großteil der öffentlichen Einnahmen aufkommen, während Selbstständige und Unternehmer Schlupflöcher finden, um ihre Bemessungsgrundlage so gering wie möglich zu halten.

Nach der Abschaffung der Erbschaftssteuer und der ICI auf Erstwohnungen durch die Regierung Berlusconi hat sich Schere zwischen den oberen und den unteren Einkommensschichten weiter vergrößert. Im Zuge der Finanzkrise hat die Landesregierung in 2 Schritten die Wertschöpfungssteuer IRAP für Unternehmen auf Null reduziert, während die regionalen IRPEF-Zuschläge (die in erster Linie die Lohnabhängigen belasten) nicht herabgesetzt wurden. Zudem werden den Gemeinden künftig die Einnahmen aus der ICI auf Obstgenossenschaften fehlen, die lediglich für die Verwaltungsräume bestehen bleibt. Diese Mittel müssen dann wohl oder übel anderswo eingehoben werden.

Wir setzen uns dafür ein, dass Land und Gemeinden ihre zur Verfügung stehenden Einnahmequellen auf ausgewogenere Art abschöpfen: Senkung des regionalen IRPEF-Zuschlags und Ausgestaltung der Gemeindeabgaben (Müll-, Trink- und Abwassergebühren, Energiekosten) soweit als möglich nach Bedürftigkeitskriterien; Gemeinden könnten sich für die Wiedereinführung der ICI auf Erstwohnungen stark machen, die ein bestimmtes Maß überschreiten: Villen und Schlösser, Ansitze und Paläste sind von Einfamilienhäusern und 100-Quadratmeter-Wohnungen zu unterscheiden! Der Ausfall bestimmter Einnahmen kann beispielsweise durch den Verzicht auf  bestimmte Straßenprojekte problemlos gedeckt werden.

Die SOZIALE SICHERUNG durch die öffentliche Hand muss weiterhin gewährleistet und wenn möglich ausgebaut. Aufgrund der ungerechten Vermögens- und Einkommensverteilung leben viele Menschen auch in Südtirol unter oder knapp über der relativen Armutsgrenze (50% weniger als des Durchschnittseinkommen). Ihnen nützt es wenig, in einem reichen Land zu leben, wenn sie jeden Cent zweimal umdrehen müssen. Viele Renten sind dermaßen niedrig, dass sie kein würdiges Auskommen ermöglichen. Es gilt vor allem die vorhanden Mittel treffsicherer zu vergeben: Soziale Stützmaßnahmen müssen den wirklich Bedürftigen zugute kommen und eine Staffelung der Beiträge könnte den völligen Ausschluss von jedweder Förderung wegen knappen Überschreitens der Einkommensgrenze verhindern.

Es gilt die Förderungen verschiedener Körperschaften, z. B. das Kindergeld von Land, Region und Staat, zu vereinheitlichen und auf effektive Bedürftigkeit zu konzentrieren. Die in Ausarbeitung befindliche Einheitliche Einkommens- und Vermögenserfassung (EEVE) muss dem Besitz entschieden mehr Rechnung tragen, ansonsten bringt sie keine Fortschritte in Richtung größerer sozialer Gerechtigkeit. Siehe dazu auch unseren Artikel vom 17. Juni.

Martin Daniel

Gewerkschafter Ebner über das teure Leben in Südtirol

Alfred Ebner von der Gewerkschaft CGIL spricht im Interview mit der Tageszeitung vom 10. Juli 2010 über die hohen Lebenshaltungskosten in Südtirol und unter anderem über das Dilemma mit den hohen Preisen der Nahversorgung, die Arbeitsplätze und kleine Kreisläufe schafft.

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Neue Vermögensbemessung des Landes: Keine größere Gerechtigkeit!

Seit geraumer Zeit arbeitet die Landesregierung an einer neuen “Einheitlichen Einkommens- und Vermögenserklärung” (EEVE) als Voraussetzung für den Zugang zu den Sozialleistungen  des Landes. Nun hat Soziallandesrat Theiner einen Kompromiss mit den Sozialpartnern gefunden -> siehe Artikel auf STOL vom 16.06.2010.

Eine größere soziale Ausgewogenheit hatten sich viele von dieser neuen Erhebungsmethode der Leistungsfähigkeit versprochen, vor allem was das Verhältnis zwischen Arbeitnehmern und Betrieben betrifft.  Diese Hoffnungen wurden vollends enttäuscht. Nach und nach wurde auf Druck der einzelnen Wirtschaftsvertretungen ein Vermögenswert nach dem anderen aus dem Bewertungssystem herausgenommen:

  • Zunächst sollten auch Hotels, Betriebsgebäude und Höfe zum Vermögen gerechnet werden, aber die Lobbies wussten dies zu verhindern.
  • Nicht einmal leer stehende Betriebsimmobilien gelang es, in der EEVE beizubehalten.
  • Das finanzielle Vermögen wird im Unterschied zu bisher erst ab 100.000 Euro berücksichtigt.

Dass der Direktor des Südtiroler Bauernbundes der Meinung ist, man sei mit der bisherigen Pauschalbesteuerung für landwirtschaftliche Betriebe gut gefahren, ist einerseits nachvollziehbar, andererseits ein Hohn für alle, die auf ihre effektiven Einkommen Steuern entrichten müssen.

Bleibt zu hoffen, dass es den Kommissionen zur Überprüfung und Umsetzung des neuen Systems noch gelingt, die EEVE gerechter auszugestalten -> Siehe dazu Erich Sparer auf STOL.
Eines ist jedenfalls klar:  Diesmal kann nicht wie bei den Steuerprivilegien für dieselbe Berufsgruppe (ICI, IRPEF, etc.) dem bösen Staat der schwarze Peter zugeschoben werden!

Martin Daniel

Was unterscheidet den sozialen Flügel der SVP von der Liste FÜR SCHLANDERS?

Der eine oder die andere könnte sich fragen, warum unsere Liste und die Arbeitnehmer in der SVP nicht gemeinsam versuchen, die Gemeindepolitik sozial und ökologisch auszurichten.

Die Antwort ist einfach: Weil die Arbeitnehmer nicht bereit sind, die SVP zu verlassen,  um endlich ernsthaft und konsequent soziale Gerechtigkeit, Transparenz und den Schutz der “Heimat” zu verfolgen.

Tatsache ist, dass die Arbeitnehmer von den anderen beiden Richtungen ihrer Partei relativ einfach ruhig zu stellen und zu billigen Kompromissen zu bewegen sind. Wenn es ans Eingemachte geht – siehe Steuergerechtigkeit zwischen den Bevölkerungsgruppen, siehe Seilschaften und Vetternwirtschaft, siehe Landschaftsschutz, und und und – dann müssen unsere rosa Cousinen klein beigeben und sich mit dem einen oder anderen Zuckerle begnügen. Das Problem ist, dass vor lauter Kompromissen das soziale Profil in der Verwaltungstätigkeit kaum zum Vorschein kommt.

Zudem fehlt der Arbeitnehmerschaft der SVP die längst überfällige Befreiung aus der ethnischen Zwangsjacke: Es darf kein italienischsprachiger Kandidat auf ihrer Liste antreten, ihre Haltung zur Zweisprachigkeit in der Schule hat sich immer noch nicht aus der Klotz’schen Umarmung gelöst und ihr Heimatbegriff ist weiterhin mehrheitlich volkstumspolitisch-konservativ statt weltoffen-vorwärtsgewandt.

Wir stehen für klare Forderungen im sozialen und ökologischen Bereich. Dass wir das nur könnten, weil wir nicht mehrheitsfähig sind und uns daher radikal geben können, würden wir gerne widerlegen: Wenn die Arbeitnehmer den Mut haben sollten, den Schoß der Sammelpartei (die eh’ schon längst eine liberal-konservative Ausrichtung hat) zu verlassen, können wir gemeinsam eine starke, mehrheitsfähige öko-soziale Alternative auf die Beine stellen, die das Zeug hat, eine ungeahnte Aufbruchstimmung in der Bevölkerung zu erzeugen.

Bis dahin wird die Liste Für Schlanders – Per Silandro alleine geradlinig ihre Ziele verfolgen: Echte soziale Gerechtigkeit und ein harmonisches Zusammenleben mit allen Mitbürgern und der Natur.

Martin Daniel
Bürgermeisterkandidat Für Schlanders – Per Silandro

Tagung zu Integration in Bozen

Am gestrigen Samstag, 20. März fand in Bozen eine hochkarätig besetzte Tagung über Möglichkeiten der Integration statt. Die Südtiroler Grünen hatten Experten aus Deutschland, Österreich und Italien eingeladen, über spezifische Bereiche von gesellschaftlicher Integration zu berichten und mit den Anwesenden zu diskutieren.

So wurde über die Gemeinschaftsgärten in Neugablonz, einem Stadtteil von Kaufbeuren mit hohen Ausländeranteil als Projekt der Verständigung der Kulturen berichtet und über die Transition Town, einer nachhaltigen Ortsentwicklung in Monteveglio in der Emilia Romagna.

Besonders interessant waren die Ausführungen der Leiterin der berüchtigten Rütli-Schule in Berlin-Neukölln, die ob ihrer großen sozialen Probleme bundesweite Aufmerksamkeit erhalten hatte und das Symbol für die Probleme der Ausländerintegration in Deutschland wurde. Im Rahmen eines Projektes wurde diese Problemschule zu einem Vorzeigemodell für gelingende Integration im Rahmen des Bildungswesens.

Die Sozialstadträtin von Bozen, Patrizia Trincanato, präsentierte gemeinsam mit Bürgern “schwieriger” Stadtviertel Modelle sozialer Integration (auch unter Einheimischen) durch diverse kreative Eigeninitiativen (siehe Foto). Der grüne Stadtrat für Integration aus Bregenz stellte schließlich das Integrationskonzept seiner Stadt vor. Bregenz weist einen Ausländeranteil von 18% auf, hat sich unter der schwarz-grünen Koalition der Herausforderung der Integration aktiv gestellt und konnte bisher gute Ergebnisse erzielen.

Für die Liste Für Schlanders – Per Silandro nahm Martin Daniel an der hoch interessanten und professionellen Veranstaltung teil, die von den Printmedien leider völlig unterschlagen wurde.

Forum der öko-sozialen Listen

Martin Daniel hat für die Liste Für Schlanders gestern am “Forum der Gemeinden” teilgenommen, eine von den Grünen organisierte Plattform zur Unterstützung von sozial und umweltorientierten Dorf- und Bürgerlisten.

Unser Blog als Teil eines landesweiten Netzwerks (siehe Logo) und unsere Liste werden im Hinblick auf die Gemeindewahlen die Dachkampagne „Für ein besseres Klima in Südtirols Gemeinden“ mittragen. Dabei geht es um den Einsatz und die Bewusstseinsbildung für eines besseres soziales und ökologisches Klima in Südtirol. Weiters mit von der Partie sind u. a. die Grüne Bürgerliste Brixen und die Dorfliste Lana (beide findet ihr in den Links unter “INTERESSANTES”).

Näheres zum gestrigen Treffen findet ihr hier:  Südtirol News

Die Kampagne stützt sich unter anderem auf 3 Tagungen zu den Themen Soziales Klima, Ökologisches Klima und Neue Feindbilder (Außenpolitik). Hier das genaue Programm: Weiterlesen ‘Forum der öko-sozialen Listen’

Neue Bedürftigkeitsbemessung wünschenswert

Die Landesregierung will ein neues Berechnungssystem für den Zugang zu sozialen Förderungen einführen, das neben dem Einkommen auch das Vermögen des Antragstellers berücksichtigt. Dieses Vorhaben ist absolut begrüßenswert und es ist zu hoffen, dass es sich nicht nur auf die Tarifreduzierung von Senioren, sondern auf jede Vergabe von Landesförderungen bezieht. Es wäre ein enormer Fortschritt für die Erhebung  der effektiven Bedürftigkeit und in Richtung soziale Gerechtigkeit.

Hier ein Auszug aus dem betreffenden Tagesordnungspunkt der Landesregierung vom 25.01.: Weiterlesen ‘Neue Bedürftigkeitsbemessung wünschenswert’

7 Minuten über soziale Gerechtigkeit und wirkliche Kriminelle

[VIDEO Klaus Werner-Lobo]

Privatisierung des Wassers muss verhindert werden!

Die Privatisierung der Wasserversorgung in Italien ist ein derart sündhaftes Vergehen, dass sie der Schwere der ad-personam-Gesetze zur Rettung des Ministerpräsidenten nahe kommt. Das Wasser ist ein Öffentliches Gut und diese Garantie darf nicht dadurch umgangen werden, dass man “lediglich” den Dienst seiner Verteilung an die Bürger an Private weiterreicht.

Während die einen versuchen, dass Recht auf Wasser als Menschenrecht zu verankern, geht die italienische Regierung in die entgegengesetzte Richtung! Es gibt genügend Bespiele, sowohl aus den Entwicklungsländern, wie auch aus Süditalien oder sogar aus England über die verheerenden sozialen Folgen der Privatisierung des Wasser.

In Süditalien dachte man, ein privater Betrieb könnte die Unfähigkeit der Lokalkörperschaften (Regionen, Provinzen, Gemeinden) beheben, und eine zufriedenstellende Wasserversorgung der Bevölkerung gewährleisten. So haben ausländische Konzerne den Zuschlag in einigen sizilianischen Gemeinden erhalten und das Trinkwasser konnte preislich bald mit den Mineralwasser aus der Plastikflasche mithalten… Weiterlesen ‘Privatisierung des Wassers muss verhindert werden!’

Die Gefahr der Privatisierung öffentlicher Dienste

Aus der heutigen Ausgabe der Neuen Südtiroler Tageszeitung:

Privatisierung Wasser

Altersheim kann nun erweitert werden

hier der Artikel auf stol zu den letzten Entwicklungen zum Schlanderser Altersheim:

www.stol.it/Artikel

Studie der Handelskammer zu Wohnungspreisen

Die Handelskammer hat soeben eine Studie zu den Immobilienpreisen in Südtirol veröffentlicht. Dabei kommt u. a. zum Vorschein, dass in Bozen Liegenschaften doppelt so teuer sind wie in Innsbruck. Aus der Grafik des WIFO sind auch die Wohnungspreise in Schlanders farblich ausgewiesen (habe gewerbliche Flächen weggelassen). In unserer Gemeinde würden Wohnungen im Kerngebiet in “ausgezeichnetem” Zustand zwischen 1.900 und 2.350 € pro Quadratmeter kosten… Wer eine 100 m2-Wohnung dieser Kategorie um 235.000 € findet, möge es mir bitte sagen, ich kaufe sofort – Eine solche Immobilie kostet in Schlanders sicher nicht weniger als 300.000-350.000 €! Diese horrenden Preise sind ganz spezifisch in unserem Ort nicht nur ein wirtschaftlicher Kostenpunkt (siehe Betriebsschließungen), sondern auch ein soziales Problem.

Wie dem auch sei, hier einzelne Auszüge aus der Studie:


Die Untersuchung zeigt, dass die Immobilienwerte in den verschiedenen Gebieten Südtirols sehr unterschiedlich und im südöstlichen Teil des Landes tendenziell höher sind. Die absolut höchsten Werte werden im Grödner- und Gadertal erreicht, die Immobilienpreise sind aber auch in den Zentren sehr hoch: Neben Bozen sind dabei insbesondere Leifers, Brixen und Bruneck zu nennen. Die niedrigsten Immobilienpreise findet man dagegen im Vinschgau Weiterlesen ‘Studie der Handelskammer zu Wohnungspreisen’


Archiv/Archivio

Weitergeleitet von Christoph S.

Fundamentalismus, ist die Nachtseite des gottlosen Westens, der seit Anbeginn an der unschuldigen Welt Rache nimmt und sie in eine Wüste der Gleichförmigkeit verwandelt. Mit einem Wort: Die fundamentalistische Religion implodiert in der erbärmlichen Leere einer Zivilisation, die ihre heiligsten Werte geopfert hat und zu nichts anderem mehr in der Lage ist, als zur Abtötung der Zeit, zur Spiritualität des Konsums und zur fetischistischen Anbetung von Wachstum und Waren.

Jean Baudrillard


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