Mit 'Schlandraun' getaggte Einträge

Die politischen Themen der Amtsperiode

Nach der Besetzung der verschiedenen Gemeindeorgane (Ausschuss und Kommissionen) und der Bestellung des neuen Generalsekretärs zeichnen sich langsam die großen politischen Anliegen dieser Amtsperiode ab.

Drei Themen werden neben den laufenden Projekten (Bürgerheim, Schwimmbad, Fernwärmenetz) im Zentrum des politischen Geschehen der nächsten Jahre stehen: die Verwendung und Gestaltung des Kasernenareals im Bahnhofsviertel, die effizientere Nutzung des Schlandraunwassers zur Stromproduktion und der Dauerbrenner Marmorabtransport.

Nach dem Übergang des Militärareals der Drususkaserne vom Staat zum Land, besteht für die Gemeinde Schlanders nun die Möglichkeit ihrerseits diese Flächen zu übernehmen. Jene Teile, die für institutionelle Zwecke verwendet werden, also für die Erfüllung von gemeindeeigenen Aufgaben, gehen kostenlos an die Gemeinde über. Für andere Verwendungen muss dem Land hingegen der Marktpreis des Grundes entrichtet werden. Zur Zeit werden erste Ideen für die Nutzung des Geländes gesammelt.  Das heißt aber nicht, dass die gesamte Fläche sofort verplant werden soll, nur damit sie so schnell wie möglich an die Gemeinde übergeht. Das 4 Hektar große Areal bietet das Potential, den langfristigen Grundbedarf  der Gemeinde zu decken. Daher kann zunächst ruhig das eine oder eine Stück beim Land verbleiben, um erst in 10 oder 20 Jahren beim Auftreten eines konkreten Bedarfs (z. B. als Erweiterungszone für den Wohnbau) übernommen zu werden. Weiterlesen ‘Die politischen Themen der Amtsperiode’

Über die effizientere Nutzung des Wassers in Schlandraun

… die Satzungsänderungen von E-Werk und Kulturhaus, die Einsparungen für die Gemeindekasse bringen und den Übergangsvertrag des neuen Gemeindesekretärs berichtet der VINSCHGER in der aktuellen Ausgabe: Damit es nicht ungenutzt vorbei rinnt

Verlegung und Renaturierung des Schlandraunbaches

hier beschrieben auf STOL: http://www.stol.it/Artikel/Chronik/Lokal/Kortscher-Alm-Schlandraunbach-in-neues-Bett-verlegt

Zur Tätigkeit des Verwaltungsrates des Sonderbetriebs Gemeindewerke Schlanders

stromDer Sonderbetrieb Gemeindewerke Schlanders (SGW) ist ein mit operativer Unabhängigkeit ausgestatteter Betrieb der Gemeinde, der mit der Stromproduktion und -versorgung für das Gemeindegebiet (mit Ausnahme der Fraktionen Kortsch und Nördersberg, die vom ENEL bedient werden) beauftragt ist.

Der SGW ist also jene Einrichtung, die umgangssprachlich unter der Bezeichnung „E-Werk“ geläufig ist. Neben der Hauptaufgabe der Stromversorgung führt der SGW auch andere spezifische Aufgaben aus, die ihm von der Gemeindeverwaltung übertragen werden, so z. B. die Betreuung der öffentlichen Beleuchtung (diese auch in Kortsch), zu welcher auch die Montage und Führung der Weihnachtsbeleuchtung zählt. Diese Zusatzaufgaben werden vom SGW im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages ausgeführt, der mit der Gemeinde bis 2020 geschlossen wurde und für welchen diese einen bestimmten Betrag zur Kostendeckung bezahlt. So erhält der SGW für Strom, ordentliche und außerordentliche Instandhaltung für die öffentliche Beleuchtung einen Jahresbetrag von 65.000 Euro plus Inflationsausgleich. Weiterlesen ‘Zur Tätigkeit des Verwaltungsrates des Sonderbetriebs Gemeindewerke Schlanders’

Das Schlandrauntal darf nicht verbaut werden

Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Gemeinde und verschiedener Experten hat drei Lösungsvarianten ausgearbeitet, wie die verschiedenen Interessenten das vorhandene Wasser am besten nutzen können. Alle Maßnahmen sollen dabei die Trinkwasserversorgung garantieren, die Gemeinde vor Naturgefahren schützen, Eingriffe möglichst schonend umsetzen und den Bauern weiterhin die Wassermengen für die Bewässerung garantieren, ebenso soll die gesetzlich vorgeschriebene Restwassermenge eingehalten werden und es sollte auch noch genügend Wasser für die Stromerzeugung zur Verfügung stehen.
Der erste Lösungsansatz sieht vor, dass die 12 Konzessionäre ihre Wasserkonzessionen von insgesamt 668,6 l/s besser regulieren, so dass die gesetzlich vorgeschriebene Restwassermenge von 100 l/s garantiert werden kann. Die Arbeitsgruppe hat diesen Lösungsansatz nicht weiter vertieft, sondern einfach festgestellt, dass alle damit unzufrieden sind. Im zweiten Lösungsansatz werden Instandhaltungs- und Automatisierungsmaßnahmen sowie die Umstellung von der Oberkronen- auf die Tropfenberegnung und der Bau von zusätzlichen Tiefbrunnen vorgeschlagen. Diese Denkansätze werden auch nicht weiter vertieft, es wird aber festgestellt, dass die Waale in gutem Zustand sind und vorbildlich in Stand gehalten werden. Weiterlesen ‘Das Schlandrauntal darf nicht verbaut werden’


Archiv/Archivio

Weitergeleitet von Christoph S.

Fundamentalismus, ist die Nachtseite des gottlosen Westens, der seit Anbeginn an der unschuldigen Welt Rache nimmt und sie in eine Wüste der Gleichförmigkeit verwandelt. Mit einem Wort: Die fundamentalistische Religion implodiert in der erbärmlichen Leere einer Zivilisation, die ihre heiligsten Werte geopfert hat und zu nichts anderem mehr in der Lage ist, als zur Abtötung der Zeit, zur Spiritualität des Konsums und zur fetischistischen Anbetung von Wachstum und Waren.

Jean Baudrillard


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