Mit 'Energie' getaggte Einträge

Titelgeschichte des “Vinschger” zu unserem Energie-Abend

Sepp Laner hat auf unserem Abend zur Gegenwart und Zukunft der Energie im Landes und im Vinschgau die Titelstory der aktuellen Ausgabe aufgebaut. Hier der Link zum Artikel des Vinschger: Weg vom Zentralismus des Landes

Hier der Artikel in der Printausgabe:

Der Vinschger “Weg vom Landeszentralismus”

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Gemeinderatsitzung zum Haushaltsvoranschlag

Der Gemeinderat hat auf seiner letzten Sitzung den Haushaltsvoranschlag mit den Enthaltungen der beiden Gemeinderäte der Liste Für Schlanders genehmigt. Da in der Presse ausführlich darüber berichtet wurde, seien hier nur die dort nicht erwähnten Details angeführt.

Unter dem Tagesordnungspunkt der Anfragen hat Martin Daniel den Bürgermeister auf 3 Themen angesprochen:

  • Zum einen die Frage, ob der Ausschuss willens wäre, auf den Stromzuschlag, den die Gemeinde erheben kann, zu verzichten, um die Bürger in einer Phase der steuerlichen Mehrbelastung zumindest etwas zu entlasten. Der Bürgermeister antwortete, dass der Gemeindenverband beim Abwägen sei und die Gemeinde Schlanders wenn möglich eine gemeinsame Lösung mit anderen Gemeinden anstrebe.
    Unser Bestreben ist es, auf diesen Stromzuschlag künftig möglichst zu verzichten.
  • Die Frage, was die Absichten des Ausschusses bzgl. der festzulegenden Freibeträge für die neue Immobiliensteuer IMU wären, vermochte der BM nicht zu beantworten, da den Gemeinden noch das nötige Datenmaterial für die Entscheidung fehlen würde. Die Freibeträge für die verschiedenen Katasterkategorien müssen laut Gesetz innerhalb 31. März  beschlossen werden, daher wird sich der Gemeinderat Ende März damit auseinandersetzen. Diese Entscheidung bedeutet auch eine Verteilung der Freibeträge zwischen den unterschiedlichen Berufskategorien (Landwirtschaft, Gastgewerbe, produzierendes Gewerbe, Private) und ist daher sehr delikat.
    Wir sprechen uns dafür aus, die Obergrenzen der Freibeträge so weit wie möglich auszuschöpfen und gerecht unter den Katasterkategorien zu verteilen. Erstwohnungen sollten auf alle Fälle vor den anderen Nutzungskategorien entlastet werden. Weiterlesen ‘Gemeinderatsitzung zum Haushaltsvoranschlag’

Vinschger Strom – geht es auch anders?

Am Freitag, 24. Februar 2012 organisiert die Bürgerliste Für Schlanders – Per Silandro einen Informations- und Diskussionsabend zur Zukunft der Energiewirtschaft in Südtirol und im Vinschgau. Hier der Flyer zur Veranstaltung: Flyer Strom im Lichte der SEL-Verträge

In den letzten Monaten kam es in der Südtiroler Energiepolitik zu brisanten Enthüllungen, die die Sinnhaftigkeit der bisherigen, zentralistischen Energiebewirtschaftung im Lande endgültig in Frage stellen. Das prominent besetzte Podium will mit Impulsreferaten und in der folgenden Diskussion die aktuelle Situation durchleuchten und einen Vinschger Weg der Energieversorgung aufzeigen. Dabei geht es auch um die Möglichkeit billigeren Strom für die ansässige Bevölkerung zu gewährleisten.

Zunächst stellt der Grüne Landtagsabgeordnete Riccardo Dello Sbarba die Details der Verträge der Landesenergiegesellschaft SEL mit den Stromriesen Enel und Edison vor und bringt so die bisherige Strategie in der heimischen Energiepolitik auf den Punkt. Weiterlesen ‘Vinschger Strom – geht es auch anders?’

Aktueller Stand Fernheizwerk

Ausführlicher Bericht über die Sondergemeinderatssitzung vom 5. Mai zum Fernheizwerk mit einigen technischen und wirtschaftlichen Daten in diesem Vinschger-Artikel:

Finanzierbarkeit ist der Knackpunkt

Fernheizwerk Schlanders: heiß, kalt oder lauwarm?

Welche Rechnungen haben sich die Vorgängerverwaltung der Gemeinde Schlanders und ihre technischen Berater da nur gemacht? Heute ist der Energieverlust für die Leitungen in die Schlanderser Fraktionen so groß, dass deren Anschluss sehr fraglich ist, vor dreieinhalb Jahren glaubte man noch, dass das Fernheizwerk auch Latsch samt Fraktionen bedienen kann.

Dasselbe gilt für die Wärmeleistung: Heute reicht sie gerade einmal für den Hauptort der Gemeinde Schlanders, vor 3 Jahren glaubte man 2 ganze Gemeinden versorgen zu können!

Hier der Artikel des “Vinschger” vom Dezember 2007: Latsch lehnt „warmes“ Angebot ab

Im Artikel gehen auch die übrigen damals umstrittenen Punkte, nämlich jene zu Gesellschaftsform (GmbH/Genossenschaft) und Energieträger (Biomasse/Gas), aus der Latscher Diskussion hervor.

Hier einige Eckpunkte in der Chronik des Fernheizwerks aus dem “Vinschger-Archiv”:

06.04.2004  Fernheizwerk in Schlanders geplant
16.11.2005  Gas (und SEL AG) rückt weiter gen Westen vor
23.05.2007  Ist Schlanders wirklich anders
28.11.2007  Fernheizwerk liefert erste Wärme
11.06.2008  Finanzielle Durststrecke beim Fernheizwerk
25.11.2009  Das „kälteste“ Jahr für das Fernheizwerk
17.11.2010  „Die SEL AG ist sehr schwerfällig und zentralistisch“
01.12.2010  Groß, modern und technisch ausgeklügelt
30.03.2011  Es wird heiß rund ums Heizwerk
20.04.2011  Zahlen lügen nicht

Wasserkraft Ausweg aus der Klimakrise?

Kommentar von Rudi Maurer von der Umweltschutzgruppe Vinschgau und im Anhang die Ergebnisse einer Studie des Forum Wissenschaft & Umwelt Österreich zum Thema.

Das Thema Energie begegnet uns täglich in erster Linie als Verbraucher. Zudem beschäftigt uns dieses Thema immer mehr allgemein, nachdem die Auswirkungen der Energieversorgung weltweit große Probleme mit sich bringen. In Südtirol ist seit einigen Jahren ein regelrechtes Wettrennen um die verbliebenen Energieressourcen im Gange. Besonders was die Wasserkraft (jetzt auch die Windkraft) anbelangt, haben neben privaten Investoren, auch die öffentlichen Verwaltungen das große Energiegeschäft entdeckt um ihre Finanzen damit aufzustocken. Es geht meistens nicht um eine nachhaltige, umweltfreundliche, sozialverträgliche und regionale Energieversorgung, sondern in erster Linie um die Gewinnmaximierung. Weiterlesen ‘Wasserkraft Ausweg aus der Klimakrise?’

Die politischen Themen der Amtsperiode

Nach der Besetzung der verschiedenen Gemeindeorgane (Ausschuss und Kommissionen) und der Bestellung des neuen Generalsekretärs zeichnen sich langsam die großen politischen Anliegen dieser Amtsperiode ab.

Drei Themen werden neben den laufenden Projekten (Bürgerheim, Schwimmbad, Fernwärmenetz) im Zentrum des politischen Geschehen der nächsten Jahre stehen: die Verwendung und Gestaltung des Kasernenareals im Bahnhofsviertel, die effizientere Nutzung des Schlandraunwassers zur Stromproduktion und der Dauerbrenner Marmorabtransport.

Nach dem Übergang des Militärareals der Drususkaserne vom Staat zum Land, besteht für die Gemeinde Schlanders nun die Möglichkeit ihrerseits diese Flächen zu übernehmen. Jene Teile, die für institutionelle Zwecke verwendet werden, also für die Erfüllung von gemeindeeigenen Aufgaben, gehen kostenlos an die Gemeinde über. Für andere Verwendungen muss dem Land hingegen der Marktpreis des Grundes entrichtet werden. Zur Zeit werden erste Ideen für die Nutzung des Geländes gesammelt.  Das heißt aber nicht, dass die gesamte Fläche sofort verplant werden soll, nur damit sie so schnell wie möglich an die Gemeinde übergeht. Das 4 Hektar große Areal bietet das Potential, den langfristigen Grundbedarf  der Gemeinde zu decken. Daher kann zunächst ruhig das eine oder eine Stück beim Land verbleiben, um erst in 10 oder 20 Jahren beim Auftreten eines konkreten Bedarfs (z. B. als Erweiterungszone für den Wohnbau) übernommen zu werden. Weiterlesen ‘Die politischen Themen der Amtsperiode’

Über die effizientere Nutzung des Wassers in Schlandraun

… die Satzungsänderungen von E-Werk und Kulturhaus, die Einsparungen für die Gemeindekasse bringen und den Übergangsvertrag des neuen Gemeindesekretärs berichtet der VINSCHGER in der aktuellen Ausgabe: Damit es nicht ungenutzt vorbei rinnt

Zwei interessante Schulterschlüsse

Am heutigen Polit-Montag hat es 2 interessante Schulterschlüsse zwischen unterschiedlichen politischen Kräften gegeben:

1. Die scharfe Verurteilung des neuen Skipistenplans durch die Südtiroler Freiheit und die Grünen:
Hier die Links: SÜDTIROL NEWS (EVA KLOTZ), SÜDTIROL ONLINE (GRÜNE),  SKIPISTENPLAN

2. Die gemeinsame Pressekonferenz der Vinschger SVP-Abgeordneten Noggler und Schuler mit den Grünen, mit dem übergeordneten Ziel, den teils geheimen SEL-ENEL-EDISON-Deal zu lüften, um ihn auf seinen wahren Nutzen für zu  prüfen.

Hier der Artikel auf STOL

Hier die gesamte Presseaussendung (HOMEPAGE GRÜNE)

Hier die Reaktion der SVP (SÜDTIROL NEWS)

Schlanders soll Vinschger Energiekonzept unterstützen!

Das Landespresseamt (LPA) berichtet am heutigen 1. Juni über die Freude des LH und des Energie-LR über den Übergang weiterer Kraftwerke in Südtiroler Kontrolle (siehe unten). Dieser wird ermöglicht durch die Gründung der SE Hydropower GmbH im Besitz von SEL und ENEL.

Die HYDROPOWER ist somit neben SEL-Edison, HYDROS und SEL der vierte große Player in der Südtiroler Stromerzeugung. Was aber bringt diese Situation den Gemeinden und der Bevölkerung, von deren Vorteilen Laimer und Durnwalder sprechen, insbesondere bei uns im Vinschgau? Bisher hat die Zentrale in Bozen lediglich jene in Rom ersetzt, ohne den Gemeinden wesentliche Beteiligungen oder gar die selbstständige Führung der Großkraftwerke auf ihrem Gebiet zuzugestehen.

Die Liste Für Schlanders – Per Silandro setzt sich dafür ein, dass endlich auch die Gemeinde Schlanders mit Nachdruck das Vinschger Energiekonzept unterstützt. Ziel ist es, Stromproduktion, -verteilung und -verkauf im Tal in die Hände eines Konsortiums zu führen, das im Eigentum der Vinschger Gemeinden steht. Auf diese Weise könnte der Vinschgau: Weiterlesen ‘Schlanders soll Vinschger Energiekonzept unterstützen!’

Klimaschutz in den Gemeinden

Am Samstag, den 17. April, findet in Bozen die 2. Tagung der Dachkampagne “Für ein besseres Klima in Südtirol” statt. Nach der Veranstaltung zum sozialen Klima vor einigen Wochen steht nun das ökologische Klima auf dem Programm. Hier die Einladung  mit detailliertem Programm der überregional professionell besetzten Tagung:

Ökologisches Klima Flyer

Beschlussantrag Bürgerbeteiligung abgelehnt

Die Mehrheit im Schlanderser Gemeinderat hat gestern den Beschlussantrag unserer Liste zur Senkung des Beteiligungsquorum bei Bürgerbefragungen abgelehnt. Die SVP redet seit Monaten von direkter Demokratie und Mitbestimmung und wenn es gilt Nägel mit Köpfen zu machen, stimmt sie dagegen!

Man wolle diese Entscheidung nicht der nächsten Verwaltung vorwegnehmen, ließ der Bürgermeister verlauten. Eine Floskel, die wir leider bereits schon allzu lange in der Ratsstube hören müssen. Wenn die amtierende Verwaltung in den letzten Jahren ihrer Amtszeit nichts mehr beschließen will, hätte sie das sagen und zurücktreten sollen. Eine große Gemeinde wie die unsere kann nicht 1-2 Jahre  im Winterschlaf verharren, weil sich die Verwaltung als Auslaufmodell betrachtet.

Es besteht jedoch Grund zur Annahme, dass die SVP zuerst auf Landesebene ihre äußerst restriktive Regelung zur direkten Demokratie durchbringen will, um diese dann auch in den Gemeinden zu verankern. Der Vorschlag, der derzeit für die Landesebene im Gespräch ist, würde jegliche Mitbestimmung im Keim unterbinden, da er 38.000 Unterschriften verlangt – eine Zahl, die noch nie in Südtirol bei irgendeiner Bürgerinitiative erreicht werden konnte.

| mar

Eigenständige und nachhaltige Energiewirtschaft

Bleiben wir beim Thema Energie und hören, welche Ansichten der Vinschger Stromexperte Georg Wunderer von der  Energie der Zukunft hat. Entnommen der Jänner/Februar-Ausgabe des Informationsblattes “Raffeisen Magazin“.  Zum Lesen einfach Grafik ANKLICKEN.

Am Ende fehlt den Vinschger Abgeordneten der Mut

Beinahe wäre gestern im Landtag ein Beschlussantrag der Freiheitlichen durchgegangen, der die Landesregierung verpflichten wollte, den Gemeinden 50% und 1 Stimmrecht an der SEL AG einzuräumen.  Die neu gewichtete Gesellschaft hätte dann über die Möglichkeit der Gewährung von Billigstrom für die Südtiroler Bürger befinden sollen.

Der Antrag wurde knapp mit 18 zu 15 Stimmen (der gesamten Opposition) abgelehnt. Auch die Vinschger Abgeordneten Noggler und Schuler haben gegen den Antrag gestimmt, dabei hätten ihre Stimmen ausschlaggebend für eine unglaubliche Aufwertung der Rolle der Gemeinden im Stromgeschäft sein können. Weiterlesen ‘Am Ende fehlt den Vinschger Abgeordneten der Mut’

SEL-Beteiligungen und Aktien bringen dem Bürger nichts

Durnwalder will den Landeszentralismus in Energiefragen, der den römischen Stromzentralismus abgelöst hat, den Leuten schmackhaft machen, indem er den Gemeinden eine 20%-ige Beteiligung an der SEL und den Bürgern den Erwerb von Aktien in der selben Höhe in Aussicht stellt.

Aber wie erste Reaktionen der Menschen bezeugen, lassen sie sich nicht so leicht abspeisen. Was nützt die beste Stromautonomie, wenn:

  1. jenen Gemeinden, die jahrzehntelang ausgebeutet wurden, keine angemessenen Mehrbeteiligungen eingeräumt werden?
  2. deren Einwohner im Besonderen wie auch die anderen Südtiroler im Allgemeinen keine Vorteile in Form von günstigeren Stromtarifen haben?

Jene Bürger, die sich SEL-Aktien kaufen werden, spüren die Stromkosten kaum oder gar nicht. Und solche, die jeden Euro zweimal umdrehen müssen und von einer spürbaren Tarifreduzierung (sagen wir 1/3) etwas Luft für ihren Familienhaushalt erhielten, haben nichts auf der hohen Kante, mit dem sie sich SEL-Aktien kaufen könnten, in der Hoffnung in mehreren Jahren vielleicht eine gute Rendite zu erzielen.

Als Fazit bleibt: Der Landeshauptmann will den Stromzentralismus mit einer Sympathieoffensive von der Bevölkerung absegnen lassen, um mit den satten Erlösen den knapper werdenden Landessäckel prall zu halten. Denn wer zahlt, schafft an. Weniger Geld heißt weniger Macht,  weniger Verteilungsmöglichkeiten.

| mar

Dietro il nucleare, il nodo della disponibilità dell’ uranio

Hier der Link zu einem Beitrag in TERRA, der Zeitschrift der Italienischen Grünen, über die technischen Rahmenbedingungen für die Rückkehr zur Atomkraft in Italien.

Seit Jahren wird von den Kernreaktoren der 4. Generation gesprochen, die sicher, wirtschaftlich und selbst versorgend sein sollen. Das heißt, sie würden aus natürlichem Uranium den Brennstoff Plutonium erzeugen und zwar eine größerer Menge als jene, die für dessen Herstellung verbraucht wurde.

Der Autor des Beitrag zeigt auf, dass die Wirtschaftlichkeitsrechnung aufgrund der aktuellen Verfügbarkeit von Uran angestellt wurde ohne den starken, von Studien prognostizierten Rückgang der Fördermengen  in den kommenden Jahren zu berücksichtigen.

–> Hier geht’s zum Artikel von Erasmo Venosi

Internationale Kampagne gegen Rückkehr zur Atomenergie

I Verdi nazionali si stanno mobilitando contro i piani nucleari di Berlusconi e cercano sostegno anche all’estero. I Verdi francesi, svizzeri ed austriaci dovrebbero aderire a una campagna internazionale per evitare un ritorno al nucleare e per avviare una nuova politica energetica europea.

Resta in piedi l’intento di sottoporre a referendum la legge in questione. La preadesione è servita a sensibilizzare l’opinione pubblica ed a raccogliere una base di dati per rendere più svelta ed efficace la vera e propria raccolta delle firma che dovrà avvenire entro un periodo abbastanza breve. Secondo Angelo Bonelli, il referendum stesso dovrebbe tenersi nel 2011.

Intanto si verificano le prime resistenze in Campania alla riattivazione dell’impianto nucleare di Garigliano.

Mehr dazu in diesem Artikel auf stol.

Knapp 100 Unterschriften gesammelt…

… haben Claudia, Ossi, Wally und Martin heute Vormittag gegen den Bau von neuen Atomkraftwerken und die Privatisierung der Wasserversorgung in Italien. Im Laufe von 2 nur Stunden konnten wir am kältesten Tag des Jahres in der Fußgängerzone 90 bzw. 96 Unterschriften sammeln, wobei die Bevölkerung große Sensibilität für die Themen zeigte und es nicht schwer fiel, die Passanten zu überzeugen.

Mehr zu den Hintergründen findet ihr in den vorangehenden Artikeln unter den Schlagworten “Wasser” und “Atomkraft”.

| mar

NEIN ZUR ATOMKRAFT – JA ZU INNOVATION UND ENERGIE-EINSPARUNG!

Atomkraft ist: /  L‘energia nucleare è: FLYER -> Nucleare A5-1

non rinnovabile L‘Uranio non è una materia prima rinnovabile. Il reperimento ed il processamento sono un business che genera morti, danni ambientali e affari per poche aziende potenti.

nicht erneuerbar Uran ist ein endlicher Rohstoff. Die Gewinnung und Verarbeitung von Uran ist ein schmutziges Geschäft. Mit vielen Toten und verheerenden Umweltauswirkungen. Ein Geschäft für wenige mächtige Konzerne.

veraltet Es gibt inzwischen wesentlich effizientere und weitgehend ungefährliche Technologien, die sich erneuerbarer Energieträger bedienen, um Wasser zu erhitzen und Dampfturbinen anzutreiben – nichts anderes geschieht bei einem Atomkraftwerk. Weiterlesen ‘NEIN ZUR ATOMKRAFT – JA ZU INNOVATION UND ENERGIE-EINSPARUNG!’

Atomkraft für Rubbia ein Fehler

Physik-Nobelpreisträger Carlo Rubbia erklärt in diesem Repubblica-Interview, warum es ein Fehler ist auf die Kernenergie zu setzen und dass die Zukunft in der Sonne liegt. Und zwar in der innovativen thermodynamischen Solarenergie.

Rubbia: “L’errore nucleare – Il futuro è nel sole”

Parla il Nobel per la Fisica: “Inutile insistere su una tecnologia che crea solo problemi e ha bisogno di troppo tempo per dare risultati”. La strada da percorrere? “Quella del solare termodinamico. Spagna, Germania e Usa l’hanno capito. E noi…” di ELENA DUSI

ROMA – Come Scilla e Cariddi, sia il nucleare che i combustibili fossili rischiano di spedire sugli scogli la nave del nostro sviluppo. Per risolvere il problema dell’energia, secondo il premio Nobel Carlo Rubbia, bisogna rivoluzionare completamente la rotta. “In che modo? Tagliando il nodo gordiano e iniziando a guardare in una direzione diversa. Perché da un lato, con i combustibili fossili, abbiamo i problemi ambientali che minacciano di farci gran brutti scherzi. E dall’altro, se guardiamo al nucleare, ci accorgiamo che siamo di fronte alle stesse difficoltà irrisolte di un quarto di secolo fa. La strada promettente è piuttosto il solare, che sta crescendo al ritmo del 40% ogni anno nel mondo e dimostra di saper superare gli ostacoli tecnici che gli capitano davanti. Ovviamente non parlo dell’Italia. I paesi in cui si concentrano i progressi sono altri: Spagna, Cile, Messico, Cina, India Germania. Stati Uniti”. Weiterlesen ‘Atomkraft für Rubbia ein Fehler’

Standorte der italienischen AKWs

Der Präsident der italienischen Grünen, Angelo Bonelli, hat gestern behauptet, die ins Auge gefassten Standorte für die zu errichtenden Atomkraftwerke in Italien zu kennen und eine Liste veröffenlicht. Diese umfasst folgenden Orte, unter denen 4 definitiv ausgewählt werden sollen:

  • Norditalien umfasst Orte in den Provinzen PIACENZA, VERCELLI und GÖRZ
  • Weitere Standorte lägen im Latium und in Kampanien

Laut Corriere.it von gestern wäre uns am nächsten aber CHIOGGIA bei Venedig, das von den Grünen nicht genannt wurde:  Prima centrale nucleare al Nord

Die Endlagerung würde in Süditalien vorgenommen. Zum gesamten Artikel: ECCO LA LISTA ATOMICA

P.S. Dies ist übrigens der 100. Artikel unseres Blogs – ein kleines Jubiläum! Die Seitenaufrufe haben inzwischen die 1.500-er Marke überschritten.

Klimagipfel in Kopenhagen bedarf auch lokaler Verantwortung: Für ein CO2 –freies Südtirol!

In Südtirol ist der Anteil erneuerbarer und CO-2-freier Energieträger dank der Wasserkraft zwar hoch, zudem erfolgen konsequente Einsparungen vor allem im Baubereich. Die hier erzielten Vorteile schwinden aber wieder durch den hohen Anteil an fossilen Verkehrsträgern, weist doch unser Land im europäischen Vergleich eine besonders hohe Dichte von über 650 Autos pro 1000 Einwohnern auf. Zudem sind der Energiehunger und der Einsatz fossiler Energie vorab im Sektor Dienstleistungen und Tourismus enorm gestiegen: Seit 1994 ist der Energieverbrauch um 15% gewachsen, die Emissionen haben trotz Kyoto um knapp 13% zugelegt, anstatt sich um denselben Wert zu verringern. Weiterlesen ‘Klimagipfel in Kopenhagen bedarf auch lokaler Verantwortung: Für ein CO2 –freies Südtirol!’

Unterschriftenaktion gegen Atomkraft und Privatisierung des Wassers

Am 19. Dezember organisieren die Grünen in ganz Italien eine Unterschriftenaktion gegen die Nuklearenergie und gegen die Privatisierung des Wassers. Diese Unterschriften sind eine Art Solidaritätsbekundung für zwei Referenden, die die Verdi für das Frühjahr planen.

Beides sind Themen, die Südtirol genauso betreffen wie Restitalien, und zwar unabhängig davon, welches Zugehörigkeitsgefühl jemand zu diesem Staate hat. Neben 6 anderen größeren Ortschaften des Landes werden wir uns auch in Schlanders an dieser Aktion beteiligen. Geplant ist, an diesem Samstagvormittag mit einem Stand in der Fußgängerzone Unterschriften für den Ausbau erneuerbarer Energien in Italien sowie gegen die Wiedereinführung der Atomkraft und die Privatisierung der Wasserversorgung zu sammeln und Infomaterial zu verteilen.

19 DICEMBRE – Primarie dell’Acqua e dell’Energia

Continua la mobilitazione dei Verdi per raccogliere le pre-adesioni alle future consultazioni referendarie che avranno ad oggetto nucleare e acqua. 250 gazebo saranno dislocati nelle piazze italiane per le primarie dell’acqua e dell’energia per fare esprimere i cittadini su 2 provvedimenti del Governo Berlusconi. Saremo presenti anche a Silandro il sabato mattina in zona pedonale per sostenere quest’azione nazionale.

Für inhaltliche Informationen zu den beiden Themen, siehe nachstehende Artikel!

Grün-Vinschger Aufstand gegen Laimer in der ff

3248-1-4af1343694ec5Hier der ff-Artikel zum “historischen” Abstimmungs(zwischen)erfolg gegen den Zentralismus von Staat und Land in der Energiepolitik:

geschenke an konzerne (pdf)

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Archiv/Archivio

Weitergeleitet von Christoph S.

Fundamentalismus, ist die Nachtseite des gottlosen Westens, der seit Anbeginn an der unschuldigen Welt Rache nimmt und sie in eine Wüste der Gleichförmigkeit verwandelt. Mit einem Wort: Die fundamentalistische Religion implodiert in der erbärmlichen Leere einer Zivilisation, die ihre heiligsten Werte geopfert hat und zu nichts anderem mehr in der Lage ist, als zur Abtötung der Zeit, zur Spiritualität des Konsums und zur fetischistischen Anbetung von Wachstum und Waren.

Jean Baudrillard


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